6. September 2009


SV Pfeddersheim I - SC Lörzweiler I    4:4

Brett    SV Pfeddersheim I      -  SC Lörzweiler I      
1 Korb, M. (1800)  - Kuntzemann, G. (2043) 0-1
2 Porr, H. (1913)  - Wall, F. (1891) 1/2-1/2
3 Michel, T. (1637)  - Geyer, U. (1802) 1/2-1/2
4 Pospesch, R. (1683)  - Kraus, U. (1801) 1/2-1/2
5 Storzum, A. (1692)  - Pilger, T. (1691) 1-0
6 Kelsch, A. (1587)  - Förster, E. (1220) 0-1
7 Töngi, M. (1612)  - Kosmider, W. (1400) 1-0
8 Langner, M. (1528)  - Klein, T. (1418) 1/2-1/2

Zum 1. Spieltag der Saison 2009/2010 trafen wir auf Pfeddersheim I, eine Mannschaft, die nominell zu den schwächeren der Liga gehört. Also hieß es gleich, die ersten Punkte gegen den Abstieg zu sammeln. Mit einem 4-4 ist das teilweise geglückt; ob es ein gewonnener (so die Optimisten = Glas halb voll) oder ein verlorener (so die Pessimisten = Glas halb leer) Punkt ist, wird man sehen.

Der Auftakt verlief recht verheißungsvoll: Erik Förster (Brett 6) bestätigte seine gute Form in der 1. Mannschaft aus dem letzten Jahr und überrannte seinen Gegner am Damenflügel. Beeindruckend hier vor allem die Souveränität, mit der Erik seinen über 300 DWZ-Punkte stärkeren Gegner plättete.

An den anderen Brettern sah es nicht so gut aus. Gerhard Kuntzemann (Brett 1) belagerte zwar den Isolani seines Gegners und stand etwas besser, weniger gut sah es bei dem DER ulf (Brett 3) und bei Uwe Kraus (Brett 4) aus, der im Endspiel eine Minusfigur gegen zwei Bauern hatte. Er konnte das Endspiel allerdings halten und zum Remis führen; ebenso wie Thomas Klein (Brett 8). Leider gingen die Partien von Wolfgang Kosmider (Brett 7, gegen einen nominell deutlich stärkeren Gegner) und von Thomas Pilger (Brett 5, gegen einen "nur" um 1 DWZ-Punkt stärkeren Gegner) verloren. Immerhin konnte Gerhard Kuntzemann seinen Stellungsvorteil realisieren und seine Partie für sich entscheiden. In meiner Partie (Brett 2) stand ich lange Zeit besser, rechnete aber zu lange an einem - im Nachhinein: korrekten - Qualitätsopfer herum, um es dann doch nicht auszuführen, und in die übliche Zeitnot zu geraten. In scharfer Stellung mit beiderseitigen Einpatzmöglichkeiten bot ich Remis an, was mein Gegner auch annahm.

Die letzte Partie war dann die des DER ulf. In einem Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern willigte sein Gegner in das Remis und damit in den Endstand von 4-4 ein.



Fabian Wall